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Wer ich bin? Das weiss ich selber nicht so genau. Was ich weiss ist, dass ich bisher sehr gerne Tagebuch schreibe. Allerdings schreib ich dort mehr meinen Gedankenwirrwarr zusammen und weniger meine Erlebnisse. Deshalb dachte ich mir, wieso nicht mal einen Blog erstellen. Liest wahrscheinlich eh kein Schwein, falls sich aber doch jmd auf meiner Seite verliert, kann er/sie/es sich dann an meinem Gedankenwirrwarr amuesieren, oder langweilen, wie auch immer Dubbelju, 28.11.2014

Alter: 23
 



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To-do-list meines Lebens//Gedankenwirrwarr1

Hab heute die Diagnose von meinem Arzt bekommen, dass sich ungefähr überall in meinem Schädel Polypen eingenistet haben. Es gibt natürlich schlimmeres, es gibt immer schlimmeres. Erst habe ich einen Post gefunden, mit einem Bild von einer weinenden Braut, die in der U-Bahn sitzt, mit dem Untertitel "Es geht ja wohl schlimmer". Darunter las ich viele zustimmende Beiträge, mit realistischen Beispielen,wie "Krebs" und weniger realistischen Beispielen, wie "sich in einen Zombie verwandeln und seine Familie zu verspeissen". Ja es ist nur Beiträge von Menschen, die ich nicht kenne und deren Meinung mir egal sein sollte, aber sowas bringt mich einfach immer wieder zum kochen! Ich mein, wie gesagt, klar kann man es immer schlechter im Leben haben, aber wenn man gerade ein Problem hat, dann hat man das eben und dann ist es fuer sich selbst schlimm, egal ob jmd anderes etwas schlimmeres erlebt, oder erleben musste. Damit will ich jetzt nicht sagen, dass meine Krankheit schlimm ist und ich jetzt sofort ganz viel Mitleid bekommen möchte. Obwohl, gegen ein bisschen Mitleid hab ich nie was :P. Ich bin seit ca 11 Monaten erkältet. Jedenfalls dachte ich, dass es eine Erkältung sei, hat sich jetzt eben als Polypen herausgestellt. Anfangs hab ich schon sehr rumgemiezt, da meine Erkältung nicht wegging. Nach unendlich vielen Arztbesuchen vom Hausarzt, über verschiedene HNO-Aerzte bis zu einem Lungenarzt, die alle ratlos waren, hab ich letztendlich die Tatsache halbwegs aktzeptiert, dass ich wohl ne chronische Erkältung hab. Bis ich dann vor ein paar Wochen zu einer HNO-Ärtzin wegen meinen Mandeln (andere Geschichte) gegangen bin, die mich dann darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich kein Problem mit meinen Mandeln hab, sondern sich Polypen bei mir eingenistet haben, wobei wir jetzt wieder beim Anfang meines Eintrags wären. Mama hat dazu nur gesagt:"In unserer Familie müssen es aber auch alle immer übertreiben, wenn krank, dann richtig!". Das kann ich so auch stehen lassen. Dann hab ich mir Gedanken gemacht, woran das liegen kann. So weit ich mich zurückerinnern kann, hat Mama immer gesund für uns gekocht, meistens Bioprodukte benutzt, viel Gemüse und Obst und auch nicht übermaessig viel Fleisch. Ausserdem war ich, als Kind aufjedenfall, dazu noch sportlich aktiv. Das alles trägt doch zu nem super Immunsystem bei. Naja, lassen wir das mal, das waere ne gute Aufgabe für Galileo Mystery . Ich hab mich dann auch noch gefragt, was ich tun würde, hätte man anstatt Polypen Krebs diagnostiziert. Ich hab vor kurzem ein paar Berichte von "Geheilten" gelesen, die durch den Kampf um den Krebs Jahre verloren haben und es dann sehr schwer gefallen ist, wieder zurück ins Leben zu finden. Also nicht psychisch, sondern ganz einfach beruflich. Ich habe dieses Jahr mein Abitur abgeschlossen, also hätte ich die Möglichkeit den Krebs zu ignorieren und mit dem Studium zu beginnen; Die Welt bereisen oder mich auf den Krebs zu konzentrieren um ihn zu bekämpfen. Ja ich weiß, so einfach soll man das Thema nicht anschneiden, es gibt ja viele verschiedene Stufen und man kann sich das nicht so einfach aussuchen, was man machen will, manchmal hat man garnicht mehr die Möglichkeit. Ich weiß auch das ich hiermit ein sehr heikles Thema anschneide, aber ich bin hier nicht da, um mir groß Gedanken zu machen, ob ich jetzt etwas Falsches sag. Das sag ich jetzt nur an dieser Stelle, weil ich bestimmt des öfteren noch heikle Themen anschneiden werde: ich will Niemandem etwas damit tun, das ist nur mein Gedankenwirrwarr, wenn ihr ihn doof findet, tut euch keinen Zwang an, find ich selbst auch oft ! Jedenfalls, angenommen, mein Arzt würde mir sagen, ich hätte nur noch 2 Jahre zu leben, müsste ich mich für mich zwischen 2 Wegen entscheiden. Da ich nicht viel von Aerzten halte, was vielleicht der ein oder andere schon bemerkt hat, weiss ich, das die Aussage garnichts sagen muss, was ja auch schon viele Beispielspersonen bewiesen haben. Also, soll ich in den 2 Jahren noch Dinge erleben, die auf meiner absoluten to-do-list meines Lebens stehten oder lieber gleich mit dem Studium anfangen, da ich mich trotzt meines Immunsystems stark fuehle und positiver Meinung über meine zukuenftige Genesung bin, damit ich nicht 2 Jahre verplaempert hab?! Als erstes würde ich auf Plan nr. 2 zugreifen, wieso? weiss ich ehrlich gesagt garnicht, ich bin in der Sache eigentlich total Typ -Plan Nr.1 , sonst würde ich jetzt ja schon mitten im Studium stecken und nicht arbeiten, um Geld für meine Wunschreise nach Indien zum Hymalaya zu sparen. Hab mich dann auch wieder mit meiner Mutter darüber unterhalten und letztendlich würde ich auf keinen Fall studieren, sondern die Welt bereisen. Wieso? Naja 1.man muss sich halt bewusst werden was einem im Leben wichtig ist, wenn man auf das Ziel einer jungen erfolgreichen Frau zustrebt, dann wäre das Studium die richtige Wahl. Dagegen hätte ich auch garnichts, aber da ich mit 19 Jahren mein Abi geschrieben und mit 20 mein Abi bekommen habe, ist der Zug auch schon abgefahren. Was diesmal wirklich kein Mitleid bei irgendwem hervorbringen soll, ich bin mir sicher, dass aus mir noch was wird, (und nun kommen wir zu) 2. aber bevor ich ins Berufleben einsteig, möchte ich erst so viel wie möglich erleben. Und, ich möchte nicht sagen "mich finden", weil ich glaub das werde ich nie, dazu bin ich mir zu kompliziert, aber ich möchte mir jedenfalls sicher sein, welche Werte mir wirklich wichtig sind, damit ich die richtige Wahl treff. Im Moment stehen ungefähr 20 verschiedene Studiengänge auf meiner Wunschliste und ich kenn noch nicht mal viele, also kommen mind 50 Studiengänge zu meiner passiven Wunschliste dazu. Ich hoff echt, dass sich das nach dem Jahr geändert hat. So ich hab in den letzten (kurz rechnen) 52 Stunden, 2,5 Stunden geschlafen und beende nun meinen Eintrag, da es glaub zu viel Wirrwarr wird
28.11.14 17:44


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